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Dashboard für MMDVMHost

Seit einigen Tagen entwickle ich an einem Dashboard für den MMDVMHost, der Bestandteil vieler DSTAR- und DMR-Hotspots und Homebrew-Relais sein dürfte. Das Projekt ist bei Github gehostet und kann unter https://github.com/dg9vh/MMDVMHost-Dashboard heruntergeladen bzw. mit git clone als lokale Kopie des Repositories angelegt werden.

Bisher werden Informationen zum Systemstatus, zum Verlinkungsstatus des Relais wie auch eine Last-Heard-Liste abgerufen werden.

Das Dashboard wird bereits bei einigen Relais eingesetzt, was mich natürlich motiviert, hier mit der Entwicklung und Verfeinerung am Ball zu bleiben.

Erste Schritte mit BlueSpot, BlueStack und dem DVMEGA RPI RADIO-Modul

Heute kam es man, das anfangs der Woche in den Niederlanden bestellte BlueStack-Modul. Natürlich habe ich es umgehend mit dem bereits vorhandenen, aber bisher in einem Raspberry Pi als D-STAR-Hotspot verbautem, DVMEGA RPI RADIO-Modul verheiratet. Ebenso schnell war die passende App BlueSpot aus dem Google Play Store installiert. Nach einer kurzen Konfigurationsphase lief die Sache dann auch:

BlueSpot Version 1.0.36
BlueSpot Version 1.0.36

Nach kurzer Fehlersuche, worin Aussetzer bzw. komplett fehlender Ton bei meinen Aussendungen begründet lagen – es zeigte sich, dass die Anbindung des Android-Phones per WLAN nicht stabil genug für den Betrieb war, also war ein Umschwenken auf UMTS die Lösung – gingen erste D-STAR QSOs vollkommen problemlos!

Nachmittags geführte DMR-QSOs waren sogar unproblematisch mit der wackeligen WLAN-Anbindung drin! Achja, zu DMR sei an dieser Stelle vorneweg schon mal eines gesagt: Aktuell(!) sind DMR-Verbindungen ausschließlich ins Brandmeister-Netz möglich – eine Nutzung des Homebrew-Protokolls für DMR-Repeater im DMRplus-Netz ist aktuell wohl aus Netzseite her gesperrt.  Evtl. ist hier zukünftig mit einer Freischaltung und Veröffentlichung aktueller Spezifikationen zu rechnen. Jedoch gilt hier: Nichts genaues weiß man nicht!

BlueStack mit DVMEGA RPI RADIO-Modul
BlueStack mit DVMEGA RPI RADIO-Modul

Den Bluestack speise ich aktuell übrigens mit einem Powerpack. Ohne jetzt den Stromverbrauch selbst gemessen zu haben (wird evtl. mal demnächst noch kommen) vertrauen wir hier mal den Herstellerangaben, die da sagen, dass eine Speisung aber auch aus dem USB-Port eines Rechners wie auch über ein Steckernetzteil mit Micro-USB-Anschluss möglich wäre.

Supportseitig muss ich David – PA7LIM an dieser Stelle mal sehr lobend hervorheben! Auf meine englischsprachige Supportanfrage antwortete er binnen wenigen Minuten in einem sehr freundlichen, ausführlichen Tonfall. Er zeigte sich auch sehr interessiert an Kontakten zum DMRplus-Entwicklerteam. Ich hoffe ihm an dieser Stelle irgendwie helfen zu können.

Unter dem Strich, wenn DMRplus irgendwann einmal integriert ist, könnte diese Lösung eine ideale Lösung für den Urlaub darstellen, da sie außer den beiden kleinen Platinen und einem Android-Handy mit Daten-Anbindung keine weitere Hardware wie z.B. Raspberry Pi oder dergleichen benötigt. Mit dem Manko, dass aktuell nur das Brandmeister-Netz nutzbar ist, sieht die Sache ein wenig trauriger aus. Im Brandmeister-Netz ist ja, was deutschsprachige QSO-Partner angeht, noch nicht so viel zu reißen.

DV4mini-Hotspot mit Banana Pi Pro und 5 Zoll TFT-Display

Heute war es dann mal so weit: Mein bestelltes 5 Zoll TFT-Touch-Display für den Banana Pi Pro ist angekommen und ich habe mich direkt ans Werk gemacht, um es mal zu installieren. Der Banana Pi Pro läuft bei mir seit einiger Zeit als DMR-Hotspot auf DV4mini-Basis, den ich bisher immer im Blindflug mit dem Funkgerät bzw. per SSH bedient habe. Jetzt, mit dem aufgesetzten Display, kann ich zum einen die diversen kompakten Control-Panel wie z.B. das von DL5KV oder das von DL2MF direkt auf dem Banana Pi laufen lassen, ohne jedes mal einen weiteren Rechner hochzufahren. Eine Sache, die mich jetzt immer mehr fasziniert.

Was ich noch tun werde, ist, das ich mir noch eine Möglichkeit installieren werde, doch mal bei Bedarf aus der Ferne (z.B. per VNC) auf das Gerät zuzugreifen und dann das Programm fernsteuern zu können, damit ich nicht immer hier ins Büro laufen muss, um den Hotspot mal umzuschalten in eine andere Betriebsart oder in ein anderes DMR-Netz.

Ich schaue mir die Sache jetzt einfach mal an, wie schön das so laufen kann. Macht so schon ’nen ganz feinen Eindruck.

Der DV4mini nach längerer Praxisphase

Wie ich bereits schrieb, bin ich im Besitz eines DV4mini-Sticks, den ich hauptsächlich für DMR einsetze, da ich für D-STAR ein DVMEGA-Modul auf einem Raspberry Pi habe. Mein DV4mini hatte anfangs ja immer mit dem Problem zu kämpfen, dass es kleinere Aussetzer und Verstückelungen gab. Die Ursache was jetzt weder der Stick, noch die Software noch das Funkgerät, das Problem war nach einigen Tests auf die Netzwerkanbindung, genauer den Router, zurückzuführen.

Nachdem ich jetzt einige Tage den Banana Pi Pro, an dem ich den Stick betreibe, per UMTS ins Internet bringe, und dabei sogar schon in die Geschwindigkeitsbegrenzung von 32 kbit/s gefallen bin, da der Inklusiv-Traffic von 100 MB durch unbeabsichtigten Netzwerkverkehr schnell aufgebraucht war – was zum Test aber gar nicht so übel war jetzt – kann ich sagen, es funktioniert ufb!

Es hat also nicht immer mit dem Stick oder der Frequenzkompensation, die man unbedingt bei DMR vornehmen sollte, zu tun, sondern kann auch einfach auf die Netzwerkanbindung zurückzuführen sein, wenn es mal Probleme gibt.

DV4mini – mein Einstieg in DMR

Nachdem ich jetzt seit kurzem stolzer Besitzer eines DV4mini-Sticks bin, den ich an einem Banana Pi Pro betreibe, habe ich seit noch kürzerem, genauer seit 2 Tagen, meinen Einstieg in DMR geschafft. Ich habe ein Tytera TYT MD-380 erworben, dieses mit einem Codeplug von DK3RC bespielt und entsprechend ein wenig an meine Bedürfnisse angepasst. Was ich noch hinzugefügt habe, waren ein paar Relais wie z.B. DB0UT und das mir bekannte Luxemburger DMR-Relais LX0RU.

Was mich begeisterte, war die Tatsache, dass ich das ca. 60 km entfernte DB0UT mit dem Funkgerät (5 Watt) an einer Magnetfußantenne auf dem Fensterbrett sicher arbeiten kann. Hätte ich aufgrund der Entfernung und der dazwischen liegenden Topographie nicht erwartet.

Mein subjektiver Eindruck zu DMR ist folgender: Die so hochgelobte „bessere Modulation“ gegenüber D-Star ist marginal besser: Setzt man bei beiden Betriebsarten entsprechend gute Signale voraus, ist der Klangunterschied wohl kaum der Rede wert – ich habe es mal verglichen mit dem Unterschied in SSB bei einem 2400 bzw. 2700 hz-Filter. Was die Qualität von Signalen im Grenzbereich angeht, da hat DMR aufgrund des besseren Codecs die Nase vorn – das muss man neidlos anerkennen.

Zum DV4mini noch ein paar Worte: Nachdem ich den DV4mini ca. eine Woche im D-Star-Testbetrieb hatte und ihn quasi direkt mit meinem DVMEGA-RPI-Radiomodul vergleichen konnte, war ich von dessen Leistung im D-Star-Sektor nicht begeistert: Ich hatte immer wieder Abbrüche in den Durchgängen, wobei hingegen beim DVMEGA die Sache problemlos übertragen wurde. Im DMR-Betrieb jetzt macht der Stick schon eine ganz andere Figur: Hier spürt man keinen Unterschied zum Relaisbetrieb: Es funktioniert einfach. Ohne murren. Vorausgesetzt, man wählt den passenden DMR-Master aus. Hier ist individuelles Probieren angesagt, denn welcher Master wo am besten funktioniert hat z.B. mit dem Internet-Provider, der Anzahl der User auf dem Master und und und zu tun.

Was das Tytera TYT MD-380 angeht, bin ich aktuell von dem Preis/Leistungs -Faktor zufrieden, auch wenn das Gerät den ein oder anderen Bug aufweist (siehe Buglist von Radiosification). Zu den dort gelisteten, die nicht unbedingt für reine Amateurfunk-Nutzung relevant sind, kommt ein Bug hinzu, der schon störend ist: Wenn jemand spricht, kommt man nicht ins Menü rein! Das sollte der Hersteller unbedingt in einer neuen Firmware-Version korrigieren. Ansonsten muss ich sagen, für die knapp 150 Euro, die ich dafür bezahlt habe (dafür bekam ich das Gerät mit 2 Antennen, einer Ladeschale mit Netzteil, einem Lautsprecher-Mikrofon, einer Ohrhörer/Mikro-Kombi und ein USB-Programmierkabel) ist es ein brauchbares Gerät, was den Einstieg in DMR sicherlich gut machbar macht. Verglichen mit Hyterola-Geräten ist natürlich die Sache hintenan, weil sicherlich der höhere Preis sich in besserem Handling und schnelleren Reaktionszeiten zeigt.

Die ersten Tage mit dem Raspberry Pi D-Star Hotspot

Schreenshot Maryland DSTARSeit dem Wochenende, genauer seit Freitag Abend eigentlich, betreibe ich einen meiner Raspberry Pi als D-Star Hotspot. Die Installation des Kartenimage verlief ja relativ einfach (ich schrieb es bereits). Nun habe ich über das Wochenende ein paar Tage Erfahrungen sammeln können und muss sagen, dass ich durch und durch positiv angetan bin: Die Sache läuft sehr schön rund, macht eigentlich keine Probleme und Abstürze sind eigentlich so gesehen bisher auch keine vorgekommen. Was zu erwähnen wäre, ist die Tatsache, dass ich gestern irgendwie teilweise Probleme mit dem DCS/CCS-Routing hatte – was ich aber auf Serverprobleme zurück führe, da ohne mein Zutun die Sache nach einigen Minuten dann doch wieder erledigt war.

Jetzt steht das evtl. mögliche Feintuning der Software an – mal sehen, was man da noch so tun kann.

Die Reichweite des Hotspots habe ich noch nicht ausgetestet, hierzu würde ich mich aber die Woche mal mit dem Handfunkgerät und dem Sohnemann (damit der auch mal wieder an die frische Luft kommt, hi) auf den Weg machen, um das Ding mal abzuklopfen hier im Wohngebiet. Mit 10 mW sollte auf 70cm durchaus Einiges machbar sein, denke ich, oder?