Antennensplitter selbstgebaut

Vor kurzem habe ich mir einen Antennensplitter selbst gebaut, weil ich vor folgendem Grundproblem stand: Ich habe 2 Kurzwellen-Empfänger und möchte diese zeitgleich(!) an ein und der selben Antenne betreiben. Das Problem ist ja, dass die Antenneneingänge impedanzgleich an die Antenne angekoppelt werden wollen und das Ganze nach Möglichkeit bei um die 50 Ohm.

Ein wenig Recherche im Internet brachte mich auf einen Artikel von John Bryant und Bill Bowers, den die beiden vor gut 7 Jahren, nämlich am 31. Januar 2005,  bei DXInfo veröffentlichten. Hier gibt es das Ganze auch druckfreundlich als PDF.

Ich habe für den Aufbau bei mir ein wenig variiert und nicht den im Artikel genannten Ringkern, sondern einen aus grünem „43er“-Material von Amidon (die Unterschiede in den einzelnen Materialien kann man unter http://www.amidon.de/contents/de/d557.html sehr schön sehen) genommen. Ansonsten nahm ich zum Bewickeln 1.5 mm² Litze.

Das Endergebnis des bewickelten Ringkerns verbaute ich dann in ein Alu-Gehäuse und versah dieses mit 3 PL-Anschlussbuchsen. Meßtechnisch habe ich den Splitter jetzt noch nicht behandeln können, jedoch im praktischen Betrieb zeigt sich, dass er funktioniert und gegenüber der direkt an einem Empfänger angeschlossenen Antenne kaum eine nennenswerte Dämpfung einfließt. Das S-Meter des FT-857D zeigt in beiden Fällen gleiche S-Werte an.

 

Nun kann ich endlich den längst geplanten direkten Vergleich zwischen dem Empfänger des FT-857D und meinem Pappradio machen 🙂

Ein Blick ins Shack

Ich habe euch schon lange keine aktuellen Fotos mehr von meinem Shack gezeigt, das möchte ich hiermit mal ganz fix nachholen.

 

Blick ins Shack von DG9VH

Wer nun auf das Foto klickt, bekommt es in groß zu sehen. Ihr könnt unter anderem mein (gebraucht) erstandenes Yaesu MD-100 sehen, welches einen Umbau mit Elektret-Kapsel beinhaltet (Grundmann-Umbau). Mit diesem Mikrofon bin ich seit knapp einer Woche QRV und bin damit sehr zufrieden. Ich betreibe es an meinem FT-857D.

Bisher habe ich von meinen Gegenstationen nur positives Feedback erhalten (ok, einer machte mich in meinem bisher ersten und einzigen FM-QSO mit dem Mikro darauf aufmerksam, dass ich wie „Oscar aus der Tonne“ klinge – das Problem war durch ByPass-Schaltung sämtlicher Funktionen auf der Unterseite jedoch schnell behoben und auch da bekam ich dann mein Lob *lach*).

Ich kann also Besitzern eines FT-857D nur zu diesem Mikrofon in Verbindung mit dem Grundmann-Umbau raten 🙂 Bei mir betreibe ich es mit aktivem Tiefpass-Filter im DSP-Equalizer (Menü Nr. 048 auf LPF) und deaktivem Sound-Prozessor (also Menü  MFc „PROC“ nicht selektiert). Damit ergibt sich eine recht volle, runde Modulation, wie mir bestätigt wurde.