Raspberry Pi als D-STAR-Hotspot

Mich hat es wieder einmal gereizt, unnötiges Geld auszugeben, hi. Diesmal ist für knappe 100 Euro das DVMEGA RPI Radio-Modul gekauft worden. Das Modul hat mich bereits erreicht heute, ich muss es nur noch im Raspberry Pi einbauen.

Das passende OS-Image für den Raspberry habe ich von der Maryland-D-Star-Seite heruntergeladen und entsprechend der dortigen Anleitung installiert und konfiguriert, so dass eigentlich heute Abend, wenn ich das Radio-Modul eingebaut habe, der Betrieb an sich losgehen kann. Die Downloadzeiten und die Zeit für das reine Schreiben des Images (8 GB groß) auf die SD-Karte nicht mitgerechnet, war es wohl ein Zeitaufwand von ca. 10-15 Minuten, bis alles konfiguriert war. Ich spare mir jetzt hier eine Anleitung, wie das alles verlief, ich finde, die Doku auf der Website (als PDF mit bissel mehr als 20 Seiten) ist ausführlich und genau genug, dass man, wenn man eine Maus bedienen kann und die englische Sprache beherrscht, das auch hinbekommt.

Ich bin jetzt echt nur mal gespannt, wie sich der Hotspot-Betrieb so anfühlt. Aktuell nutze ich ja DB0IKS zum Einstieg ins D-Star-Netz, was aber aufgrund der einigermaßen ungünstigen HF-Situation sehr grenzwertig verläuft, was meine Aussendungen angeht. Es klappt zwar, aber je nach Witterung bin ich teilweise unterhalb dessen, was an notwendiger Stabilität zu liefern ist, um eine Verbindung zum Repeater zu halten. Das ist jetzt Geschichte mit dem Hotspot.

Sobald hier mehr Erfahrungen vorliegen, werde ich mich natürlich noch einmal melden.

Bald ist Weihnachten…

… und eine besinnliche Zeit findet ihren Höhepunkt. Für mich bedeutet Weihnachten in diesem Jahr, dass meine Ausstattung für’s Hobby ein wenig aufgewertet wird. Wie? Nunja, meine Frau, selbst lizenziert (DO7VN), schenkt mir zu Weihnachten ein Funkgerät! Es ist das erste Mal, dass ich ein Funkgerät der Marke Icom mein Eigen nennen werde – konkret handelt es sich um ein Icom ID-51e.

Das ID-51e ist ein Dualband Handfunkgerät für den D-STAR-Betrieb. Im Grunde kann ich zu dem Gerät aus eigener Erfahrung noch gar nicht viel schreiben – ich habe es bisher nur wenige Stunden in den Händen halten können, um einen ersten Funktionstest vornehmen zu können. Schließlich muss man ja überprüfen, ob alles in Ordnung ist, oder ob man von dem 14-tägigen Rückgaberecht Gebrauch machen möchte im Falle eines Defekts.

Soweit ich das jetzt schon mal beurteilen kann, hat das kleine Ding sehr viel zu bieten, alleine schon das Handbuch auf der CD bietet mehrere hundert Seiten Lesestoff, der auf eine etwas kürzere (knapp unter 100 Seiten umfassende) Einsteiger-Anleitung zusammengeschrupft  wurde, damit man einen schnellen Start hinlegen kann.

Mein Haus-D-Star-Repeater wird DBØIKS sein, welcher auf einem Förderturm auf dem Grubengelände auf der Göttelborner Höhe sich befindet. Im Grunde ist der Repeater im Saarland relativ gut erreichbar, wie ich hörte, man wird dies jetzt in den nächsten Wochen noch durch praktische Selbstversuche austesten müssen.

Wer also mal einen D-STAR-Kontakt mit mir haben möchte, sollte es einfach im nächsten Jahr versuchen, mich zu erreichen, oder einfach einen Sked per E-Mail vereinbaren: dg9vh [at] darc.de