Erste Schritte in JT65a

Da ich bekanntlich ein Freund digitaler Betriebsarten bin, wagte ich mich heute an eine für mich neue Betriebsart ran: JT65a. JT65a ist eine Betriebsart, die es ermöglicht, mittels geringer Leistung Verbindungen herzustellen, die so selbst mit CW nicht mehr machbar wären.

Die entsprechend von mir benutzte Software nennt sich WSJT, die von K1JT entwickelt und kostenlos bereitgestellt wird. Mit diesem Programm konnte ich heute bereits auf 20m erste Verbindungen nach Nord-Amerika und Russland bewerkstelligen. Ich bin mal gespannt, wie sich das über die nächsten Tage/Wochen/Monate entwickeln wird.

2 Gedanken zu „Erste Schritte in JT65a“

  1. Hallo, ich bin ein großer Freund von JT65A und arbeite im Winter gern DX Stationen, wenn es die Bedingungen zulassen. Kürzlich wurde ein QSO auf 80m von einer CW Station zugegeben absichtlich gestört, weil die Frequenz 3, 576 Mhz außerhalb des offiziellen Bandplans liegt und ich dort mit DIGI nichts verloren hätte. Wieso liegt die Festfrequenz noch knapp im CW Bereich? Da scheint sich ein deftiger Streit zu entwickeln! 73 Ivo DJ5SQ

    1. Hallo Ivo,

      das Problem entbehrt nicht einer gewissen Brisanz: Zum einen ist es so, dass es den IARU-Bandplan gibt, der entsprechend als Vorgabe dient, wie die einzelnen Bandsegmente zu nutzen sind. Andererseits ist es aber auch so, dass im Grunde CW im gesamten 80m-Band erlaubt ist – da wir ja den Luxus genießen, dass in den Kurzwellenbändern anhand der Bandpläne die Nutzung nicht durch die Modulationsart selbst sondern durch deren Bandbreite vorgegeben wird.

      Ein rücksichtsvolles Miteinander wäre sicherlich hier auf beiden Seiten anzuraten.

      Eine Patentlösung kann ich dir jetzt aber leider auch keine nennen, so leid mir das tut.

      Auf http://df5jl.tumblr.com/post/72188434239/problematisch-jt-65a-auf-3576-khz-der-exklusive hat DF5JL einen passenden Beitrag dazu verfasst.

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