HDSDR nun in der Version 2.0

Posted by: DG9VH  :  Category: Technik
HDSDR 2.0

HDSDR 2.0

Seit 24. Juni diesen Jahres gibt es die Version 2.0 der beliebten SDR-Software HDSDR. Diese bei vielen SDR-Nutzern bekannte Software ist eines der Nachfolgeprojekte, welches aus dem Winrad entstand und was durch OM Mario, DG0JBJ, weiterentwickelt wird.

Auf den ersten Blick hat sich wohl nicht allzu viel bei der Software verändert, könnte man denken, doch die Änderungen stecken im Detail:

Für Funkamateure interessant dürften zum einen das TX-Feature der Software sein, welches rudimentär nun ein I/Q-Signal für den SDR-TRX bereit stellt aber auch die erweiterte CAT-Steuerung, die nun ermöglicht, das Software-Radio “stumm” zu schalten, wenn man mit dem per OmniRIG angesteuerten Transceiver auf Sendung geht. Es ist nun, eine entsprechende Weichenschaltung vorausgesetzt, möglich, den Empfänger des TRX durch das SDR-Radio zu ersetzen und hier ggf. die besseren Filtermöglichkeiten zu nutzen. Für meine Begriffe ein erster Schritt, die Software in den Amateurfunk-Sektor zu integrieren. Ich selbst habe zwar bisher noch keine QSOs in dem Modus gefahren, was aber momentan ein eines Zeitproblem ist.

Ebenso sei nun die Möglichkeit erwähnt, Frequenzdatenbanken einzubinden. Dies ist besonders interessant, weil der integrierte Frequenzmanager nun innerhalb dieser Datenbanken aufgrund der eingestellten Frequenz die möglichen Sender anzeigt. Wünschenswert wäre hier nun, wenn der Frequenzmanager auch die aktuelle Uhrzeit berücksichtigen würde und entsprechend den gültigen Eintrag markieren würde.

Auch für Nutzer nicht ganz frequenzstabiler oder frequenzgenauer Empfangsmischer wie z.B. dem HCJB-Pappradio, welches zunächst eine Kalibrierung der Quarzfrequenz des Mischers notwendig macht, können diese Kalibrierung nun direkt im HDSDR vornehmen. Hier wird die Frequenzdifferenz per Knopfdruck ermittelt und in Zukunft automatisch korrigiert. Besser und einfacher geht es kaum.

Alles in Allem ist aus meiner Sicht ein Update von 1.0 nach 2.0 angeraten.

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Serverumzug am Montag, 20. Juni 2011

Posted by: DG9VH  :  Category: Allgemeines

Wie mir mein Webhoster cyon.ch in meinem Urlaub mitteilte, wird mein Server morgen Abend, ab ca. 22 Uhr, umgezogen auf eine neue, leistungsfähigere Hardware. Im Grunde sollte es hier nicht zu großartigen Ausfällen oder Down-Zeiten kommen, aber wenn am Montag-Abend die Website nicht erreichbar sein sollte, keine Sorge, Dienstag-Morgen sollte alles wieder im Lot sein :-)

Hoffen wir das Beste :-)

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Wenn Bandpläne mit den Füßen getreten werden…

Posted by: DG9VH  :  Category: Funkbetrieb

Heute muss ich mich mal ein wenig aufregen. Worüber? Über die Ignoranz, die manche OM so an den Tag legen bezüglich der Vereinbarungen, die in den Bandplänen getroffen wurden. Da wäre zum einen der “neue” Bandplan für das 40m-Band. Mit der Erweiterung des 40m-Bandes vor einiger Zeit um das Segment 7100 – 7200 ist der Bandplan für diesen Bereich überarbeitet worden. Wo früher der Bereich für digitale Betriebsarten (PSK31 und so weiter) bei 7034 begann, wurde dieser Bereich zugunsten eines größeren Segmentes für CW und für Digitale Betriebsarten auf den Bereich 7040 bis 7060 gelegt. Und was machen die fleißigen OM in Europa? Funken immer noch fleißig auf 7035 kHz herum, als gäbe es den neuen Bandplan gar nicht.

Dann fällt mir immer wieder auf, dass während Contesten ebenfalls der Bandplan vollkommen ignoriert wird. Nicht nur, dass man hier contestfreie Bereiche als nicht existent ansieht, nein, auch hier gelten die Bandplan-Grenzen nicht! Da wird im SSB-Contest bis in den CW-Bereich CQ gerufen. Muss so etwas sein? Hat das nichts mit Ham-Spirit zu tun, auch mal Bandpläne zu beachten? Ich denke schon!

Also schaut bitte vorher mal auf die Bandpläne, wo ihr euch bewegt, bevor ihr sendet. Häufig kann man mit dem Blick vorher viele unangenehme Situationen vermeiden.

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Umstellungen im Logbuch / Onlinelog

Posted by: DG9VH  :  Category: Technik

Wie im echten Leben auch, hat man im Hobby auch immer wieder mal den Drang, etwas umzustellen. So habe ich in dieser Woche mein Logging wieder umgestellt auf UcxLog, welches ich bereits vor einigen Jahren schon als Log einsetzte, dann aber durch das Log von Ham Radio Deluxe ablöste. Der Grund, weshalb ich wieder “back to the roots” bin und wieder bei UcxLog gelandet bin ist so einfach wie plausibel:

Der QSL-Label-Druck überzeugt mich einfach. UcxLog liefert die Labels schön vorsortiert und genau der Reihenfolge, wie ich sie brauche, um die Karten QSL-bürogerecht sortiert beim QSL-Manager abzugeben. HRD-Log hingegen brachte ja nichtmal eine eingebaute Druckmöglichkeit mit, so dass man hier auf Drittanbietersoftware setzen muss, die mich wenig überzeugte.

Ein weiterer Grund ist die einfache und effektive Handhabung des Programms selbst.

Diese Umstellung hat nun natürlich auch den Effekt, dass ich mein Online-Log umstellen musste, da ich ja nun nicht mehr das HRD-Weblog nutzen konnte. Aus diesem Grund läuft bei mir nun das doch recht weit verbreitet eingesetzte G4ZFE Log search applet.

Ich hoffe, dass ich damit für die nächste Zeit meine Bedürfnisse besser abdecken kann :-)

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Ein Blick ins Shack

Posted by: DG9VH  :  Category: Allgemeines

Ich habe euch schon lange keine aktuellen Fotos mehr von meinem Shack gezeigt, das möchte ich hiermit mal ganz fix nachholen.

 

Blick ins Shack von DG9VH

Wer nun auf das Foto klickt, bekommt es in groß zu sehen. Ihr könnt unter anderem mein (gebraucht) erstandenes Yaesu MD-100 sehen, welches einen Umbau mit Elektret-Kapsel beinhaltet (Grundmann-Umbau). Mit diesem Mikrofon bin ich seit knapp einer Woche QRV und bin damit sehr zufrieden. Ich betreibe es an meinem FT-857D.

Bisher habe ich von meinen Gegenstationen nur positives Feedback erhalten (ok, einer machte mich in meinem bisher ersten und einzigen FM-QSO mit dem Mikro darauf aufmerksam, dass ich wie “Oscar aus der Tonne” klinge – das Problem war durch ByPass-Schaltung sämtlicher Funktionen auf der Unterseite jedoch schnell behoben und auch da bekam ich dann mein Lob *lach*).

Ich kann also Besitzern eines FT-857D nur zu diesem Mikrofon in Verbindung mit dem Grundmann-Umbau raten :-) Bei mir betreibe ich es mit aktivem Tiefpass-Filter im DSP-Equalizer (Menü Nr. 048 auf LPF) und deaktivem Sound-Prozessor (also Menü  MFc “PROC” nicht selektiert). Damit ergibt sich eine recht volle, runde Modulation, wie mir bestätigt wurde.

 

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Software Defined Radio – die neue Welt?

Posted by: DG9VH  :  Category: Technik

FlexRadio, SDR-Radio, FiFi-SDR und viele andere mehr sind Namen, die im Amateurfunk (und nicht nur dort) für das Thema “Software Defined Radio” Pate stehen. Doch was ist ein SDR genau? Diese, und weitere Fragen, beantwortet Tobias, DH1TW, auf seiner Homepage.

Auch der Satelliten-TV-Sender “DrDish-TV” hat in seiner Sendung “RESET“, Folge 2/2011, das Thema SDR aufgegriffen und zeigt hier einige Exemplare typischer SDR-Empfänger.

Welche Vorteile bieten uns Software Defined Radios?

Nun, dadurch, dass die Haupttätigkeiten der Sende-/Empfangsaufbereitung, nämlich die Modulation/Demodulation des Signals, Filterung etc. in einem Rechner stattfindet, sind die Hardware-Anforderungen an den eigentlichen Empfänger/Sender recht gering geworden. Veränderungen an der Signalaufbereitung, neue Betriebsmodi etc. sind relativ einfach in der Software umzusetzen und erfordern keinerlei Lötarbeiten mehr.

Der Nachteil ist heute noch die teilweise nicht so berauschende Latenz-Zeit, die doch noch sehr spürbar ist. Sie liegt zwar nicht im Sekundenbereich, aber man hört schon einen ganz deutlichen Echo-Effekt, bedingt durch die zeitliche Verzögerung, die im SDR durch die digitale Signalaufbereitung entsteht, wenn man ein SDR neben einem herkömmlichen Analog-Empfänger betreibt.

Dennoch werden diejenigen, die einmal vor einem SDR gesessen haben, sicherlich bestätigen, dass die Vorteile eines recht breiten Spektrums, welches man überblicken kann und aus dem man in Echtzeit die Bandbelegung sehen kann, zu schätzen wissen.

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