Seit einigen Tagen trainiere ich meine Morse-Kenntnisse mit dem Morse Runner. Das ist ein kleines Programm, das recht realitätsnah CW-QSOs simulieren kann. Hierbei hat man die Wahl zwischen verschiedenen Modi und “Störeinflüssen”, die man einschalten oder ausschalten kann. Meine Trainingssitzungen laufen jeweils über einen “Run” von 20 Minuten. Hierbei habe ich mich in den bisher 5 Trainingssitzungen startend bei 18 QSOs in diesen 20 Minuten (was 54 QSOs/h sind) auf einen stattlichen Wert von 27 QSOs in 20 Minuten (was eigentlich 81 QSOs/h sind, aber wie man in der Abbildung sehen kann, rechnet der Morserunner hier ein wenig anders) gearbeitet.
Ich persönlich finde diese Steigerung um 50% bei bisher 5 Sitzungen nicht übel.
Damit ihr einmal seht, wie das Programm aussieht, hier ein Screenshot zum Abschluss der letzten Sitzung (man sieht links den Anfang des Logs und entsprechend die Auswertung der Sitzung rechts unten).
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Falls ihr also eure Morse-Kenntnisse und den CW-Betrieb unter Contest-Bedingungen ein wenig trainieren wollt, kann ich euch dieses Programm nur wärmstens empfehlen!
Als Nutzer des überaus mächtigen Programms Ham Radio Deluxe bin ich heute Vormittag auf den Geschmack gekommen, einmal abseits der sonst für mich üblichen “digitalen Betriebsarten” die CW-Funktionalitäten des Programms genauer zu ergründen. Hierbei kam ich recht schnell auf den Geschmack und führte auch gleich einige CW-QSOs auf 20m – überwiegend mit russischen Clubstationen.
Es lässt sich als erstes Ergebnis sagen, dass, sofern das Signal relativ sauber und stark anliegt, HRD keine Probleme hat, die gegebenen Zeichen zu decodieren. Als “Einsteiger” mit schwachen CW-Kenntnissen habe ich deutlich weniger mit dem Ohr decodieren können, als das Programm, obwohl ich der Meinung bin, mein eigenes Rufzeichen und das traditionelle “5NN TU” durchaus sicher hören zu können
Wer weiß, vielleicht hilft mir das Programm bzw. die Nutzung des Programms ja, mein Motivations-Tief beim CW-Training zu überwinden und hier mit neuem Schwung ans Werk zu gehen?
In einer Woche ist es so weit – dann startet die Amateurfunk-Welt wieder in den Fieldday-Contest. Diesmal steht der CW-Teil auf dem Plan. Dass CW eine durchaus ernstzunehmende und effektive Art der Nachrichtenübermittlung ist, wissen Funkamateure schon seit es Amateurfunk gibt. Dass CW jedoch sogar eine Nachricht schneller übermitteln kann als es per SMS machbar ist, dass wissen nur Wenige.
Jay Leno hatte im Jahr 2005 einen “Wettkampf” laufen, bei dem zwei Funkamateure gegen zwei SMS-Sendende angetreten sind. Im Video seht ihr, wie die Sache verlief:
Durch einen befreundeten OM bin ich auf die Möglichkeit gestoßen, Online CW zu lernen. Wie dies im Detail funktioniert, erklärt dieser Beitrag.
Auf der Website http://lcwo.net/ hat man die Möglichkeit, nachdem man sich zur Nutzung registriert hat, CW in einer strukturierten Form nach der Koch-Methode zu lernen. Hierzu werden die einzelnen Zeichen in einzelnen Lektionen dem Lernenden näher gebracht. Der Vorteil: Es ist bis auf einen Flash-Player, der wohl mittlerweile als Standard installiert sein dürfte, keine Software herunterzuladen und zu installieren.
Nachdem man die einzelnen Zeichen erlernt hat, kann man sich 5er-Gruppen, Klartext oder Rufzeichen zu einem Geschwindigkeitstraining geben lassen. Auch die Umwandlung eines frei definierten Textes in eine CW-Ausgabe wie auch der Download von CW-Zeichen als MP3-Dateien ist vorhanden.
Als spezieller Punkt, der das Lernen evtl. erleichtert und dazu motiviert, sind die Statistiken zu nennen, die grafisch sehr hübsch aufbereitet daher kommen.
Unterm Strich würde ich diese Website als Tipp weitergeben für alle, die gerne CW lernen wollen oder ihre Fähigkeiten weiter ausbauen möchten.